Traumatherapie

Immer mehr Menschen mit Trauma-Folgestörungen finden den Weg zum Therapiehof Hohenrode. Menschen mit Gewalterfahrungen, Missbrauch in der Kindheit und vielen anderen schweren Schicksalen finden hier einen SICHEREN ORT, an dem Dinge ausgesprochen werden dürfen und gut aufgehoben sind. Wir suchen nach Lösungen für die Folgestörungen der traumatischen Ereignisse wie Borderline, emotionale Dysregulation, Depressionen und sozialer Rückzug, um nur einige zu nennen.

 

Wir bedienen uns vielfältiger traumatherapeutischer Methoden, so, wie es die individuelle Situation erfordert:

  • Die grundsätzliche Ausrichtung ist lösungsfokusiert.
  • Wir arbeiten ressourcenorientiert: von der Problem-Trance zur Lösungs-Trance durch Fokusierung auf eigene Ressourcen.
  • Wir finden heraus und verstehen, warum Sie manche Dinge denken, fühlen und tun, die Sie sich selbst manchmal gar nicht erklären können ("Konzept des guten Grundes").
  • Sie lernen die verschiedenen Seiten, Stärken und Schwächen Ihrer Persönlichkeit kennen, wir machen Teilearbeit (Ego-State-Therapie).
  • Falls indiziert kommen schonende Konfrontationstechniken wie die aus dem EMDR abgeleitete Vier-Felder-Technik nach Jarero oder die Screentechnik KReSTTM nach Besser zum Einsatz.
  • Als körpertherapeutische Ergänzung verwenden wir TRE® (Trauma Releasing Exercise) nach David Berceli. Diese Methode eignet sich auch sehr gut als Selbstregulationsmethode für zu Hause. Eine direkte Beeinflussung unseres Nervensystem erreichen wir auch mit dem SSP - Safe & Sound Protocol von Stephen Porges.
  • Und, wenn Sie dafür offen sind, beziehen wir auch die auf dem Hof lebenden Islandpferde in die Traumatherapie mit ein. Denn manchmal sind die Erfahrungen mit Menschen so negativ gewesen, dass zunächst keine korrigierenden Erlebnisse mit Menschen zugelassen werden können, aber Bindungserlebnisse mit Pferden möglich sind und die eigenen inneren Ressourcen entdeckt werden können.

Stephen Porges beschreibt in seiner Polyvagal-Theorie eindrucksvoll, wie wichtig es für unsere psychische Gesundheit ist, dass wir uns SICHER fühlen. Und er erklärt, wie das Gefühl, gesehen und verstanden zu werden, zur Befreiung von Menschen aus desorganisierten und furchtbestimmten Zuständen beitragen kann. Der Therapiehof Hohenrode ist ein besonderer Ort, an dem man Sicherheit und Geborgenheit erleben kann - und dadurch auch wieder Nähe möglich wird. Menschen fangen an, in ihre Mauern, die sie zum Schutz vor manchmal unermesslichem Leid aufgebaut haben, Türen einzubauen und beginnen zu vertrauen, wodurch eine sehr effektive Therapie möglich wird. Es kommt Hoffnung auf und Veränderungen dürfen stattfinden.

 

 

 

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